In der Stadt Straubing waren im Jahr 2017 insgesamt 31’388 Kraftfahrzeuge angemeldet. Davon 26’366 PKW und 2’232 Krafträder.
Die Bevölkerungszahl lag bis zum 31.12.2016 bei 47’360     [Quelle: Stadt Straubing  &  Bayerisches Landesamt für Statistik]

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Umweltbewußt in Straubing unterwegs sein, auch ohne Auto.
Man kann schon mit Fug und Recht behaupten, dass wir hier in einer sehr schönen
und noch ländlich geprägten Stadt mit aufstrebender Zukunftsperspektive leben.
Die Attraktivität der Straubinger Region trägt aber auch maßgeblich dazu bei, dass
der Zuzug und tägliche Pendlerverkehr in den Stadtbezirk unaufhaltsam zunimmt.
Was die Lebensqualität als Stadtbewohner wegen der vielfältigeren Möglichkeiten
des beruflichen und individuellen Handlungsspielraumes fördert, wird andererseits
mit einer unweigerlich damit verbundenen Begleiterscheinung eingetrübt.
Der motorisierte Berufs- und Individualverkehr nimmt mittlerweile auch hier
in Straubing zu den üblichen Tageszeiten erdrückende Ausmaße an.
Die Blechkolonne schiebt sich dann auf sämtlichen Einfallstraßen von der einen bis
zur nächsten roten Ampel durch die gesamte Straubinger Stadt hindurch:
Angefangen von der Chamer Straße im Norden, der Landshuter Straße im Süden,
der Schlesischen- und Ittlinger Straße im Osten, der Regensburger Straße im Westen,
den Stadtgraben im Zentrum, sowie alle davon abzweigenden Straßenverästelungen.
Mal von gesundheitlichen Risiken wegen der ständigen Abgasbelastung abgesehen,
steigt das Aggressionspotential bei immer mehr Kraftfahrern im täglichen
Straßenverkehr an. Die Art und Weise, wie man mit seinen Mitmenschen umgeht,
kann man bei einer zunehmenden Zahl von Kraftfahrern als rau und rücksichtslos
bezeichnen.
Dabei ist die Stadt Straubing für einen alternativen, umweltbewußten Stadtverkehr
gar nicht mal so schlecht aufgestellt:
- Ein flächendeckendes Netz an Fahrradwegen überspannt einen großen Teil des
  Stadtgebietes inmitten der Gäuboden-Ebene.
- Eine Bahnverbindung, ca. 10 Gehminuten vom Zentrum, bis an den östlichen
  Straubinger Stadtrand.
- Ein durchgängiges Busliniennetz sorgt für zuverlässige gemeinschaftliche Mobilität.
- Sowie das Anruf Sammeltaxi (AST), welches außerhalb der regulären Linienbus-
  Fahrzeiten im Stadtgebiet preiswert befördert.
Trotzdem nimmt das Verkehrsaufkommen im Stadtgebiet aber unvermindert zu.
Wegen dieser Entwicklung setzt hier dieser Internetauftritt an.
Die sinnbildliche Bezeichnung: “1 Auto weniger” war sozusagen der Anstoß, den
kontinuierlich  anwachsenden motorisierten Stadtverkehr in Straubing ein Stück weit
entgegenzuwirken.
Denn jede Fahrgemeinschaft, jedes Fahrrad, jeder Fußgänger und jeder Fahrschein
für “die Öffentlichen” ist auf jeden Einzelfall bezogen auch zugleich 1 Auto weniger,
das im Straubinger Stadtgebiet unterwegs ist.
Das Bestreben dieses Internetauftrittes liegt darin, Mitmenschen für ein umweltbewusstes
Verhalten im Straubinger Innenstadtverkehr zu sensibilisieren sowie über machbare Alternativen nachzudenken.

 

Sie finden diese Initiative untestützenswert?
Dann freut es mich, wenn Sie mir bei der weiteren Bekanntgabe dieses Forums behilflich sind.
 
Alexander Franz