In Deutschland kommen auf 1000 Einwohner 527 Privatautos. Im Schnitt liegt die Betriebszeit je PKW bei 45 Minuten pro Tag.
Während in ländlichen Gegenden 90% der PKWs auf Privatgrund stehen, parken in Metropolen knapp 50% im öffentlichen Raum. bmvi

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085
exit Fetisch Auto
Verfügbarer Platz ist im Zentrum einer Stadt nicht beliebig erweiterbar, und muss zwischen den jeweiligen Verkehrsträgern gerecht aufgeteilt werden. Den gefährdedsten und flächensparensten
Verkehrsteilnehmenden wird am wenigsten Platz zugesprochen. Dabei sollte es genau umgekehrt sein.
Das Ziel einer ausgewognen Flächenverteilung im urbanen Raum sollte daher immer zur Verbesserung von Lebensqualität der vor Ort lebenden Bevölkerung beitragen. Der PKW beansprucht mit Abstand die größten Flächenanteil, der Fuß- und Radverkehr ist im Vergleich dazu am flächensparensten. Der Öffentliche Personennahverkehr benötigt zwar vergleichsweise ebenfalls viel Platz , ist aber aufgrund der hohen Fahrgastkapazität auch bei einer Auslastung von nur zwanzig Prozent vergleichsweise flächensparend. Steigt die Auslastung auf achtzig Prozent oder höher, ist der ÖPNV mit Abstand das flächeneffizienteste Verkehrsmittel.
Stau, Lärm und Dreck - Der motorisierte Individualverkehr im städtischen Umfeld
RadioWissen mit Denkanstößen und Konzepten für einen Paradigmenwechsel in der Mobilität.
Hier gehts zum mp3 Audio-Podcast. Länge:23.32 Minuten

Audio

086
exit  Einfach mal das Auto stehen lassen
    Warum ist das so schwer?
Das Automobil ist des Deutschen liebstes Kind! Oder? Nicht zuletzt durch den
Diesel-Abgas-Skandal hat sich die Wahrnehmung darüber mittlerweile verändert.
Dicke Luft und Platzprobleme wegen des weiterhin anwachsenden Straßenverkehrs
drängt viele Innenstädte heutzutage zu unbequemen Reaktionen, dieser Entwicklung
wieder auf ein erträgliches Maß für Mensch uns Umwelt entgegenzuwirken.
Privater Autoverkehr aus den Innenstädten raus, dafür mehr Privilegien für Fußgänger, Radfahrer und dem ÖPNV.
In einer emotional derart aufgeladenen Debatte, wie sie gesamtgesellschaftlich momentan hier bei uns in Deutschland geführt wird, sind bei diesem Unterfangen jedoch zahlreiche Stolpersteine vorprogrammiert.
Mobilitäts- und Zukunftsforscher Prof. Dr. Stephan Rammler ist Studiogast
im Bayern2-Tagesgespräch. Moderator Achim Bogdahn führt neben einigen
Zuhörerbeiträgen durch die Sendung.

Audio

087
Buchtipp:
VOLK OHNE WAGEN - Streitschrift für eine neue Mobilität
Das Auto in Privatbesitz ist ein volks- wie betriebswirtschaftlich geradezu >>dummes<< Produkt.
Teuer in der Anschaffung, durchschnittlich etwa 45 Minuten pro Tag in Betrieb und die
weitaus überwiegende Dauer seiner Betriebszulassung stehend auf einem Parkplatz fristend.
Um den drängenden Problemen unserer heutigen Zeit wirksam entgegenzutreten,
muss Mobilität neu erfunden werden: postfossil, dekarbonisiert, sicher und widerstandsfähig.
Der Mobilitäts- und Zukunftsforscher Stephan Rammler plädiert leidenschaftlich für
einen geistigen und emotionalen Perspektivenwechsel: Wir müssen uns verabschieden
von der Automobilität, wie wir sie bisher gewohnt waren. Das bedeutet keinen Verzicht
darauf, doch aber grundlegendes Umdenken dahingehend, auf welche Art und Weise
wir uns künftig fortbewegen werden.
Fischer Taschenbuchverlag - 191 Seiten - 10 Euro - ISBN: 978-3-596-29862-4
Kapitel-Leseprobe: “Lügen, Lobbys, Leichtgewichte - Das Drama der deutschen Verkehrspolitik”